hier erfahrt ihr alles über mich...

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25.10.2011

Hmmm wo soll ich Anfangen?? Würd sagen ich erzähl euch erstmal bisschen was über mich!

Ich hatte schonmal so ein "Tagebuch" und es hat mir sehr geholfen. Besonders in aussichtslosen,schmerzhaften Momenten tat es einfach gut, sich den Schmerz von der Seele zu schreiben.Auch schon damals hab ich Zuspruch erhalten, jedoch auch zahlreiche Beleidigungen, Drohungen, usw.

Aber dies hat mich nicht abgeschreckt, wieder ein "Tagebuch" zu führen...

Ich hatte keine besonders tolle Kindheit, meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 7 Jahre war. Ich bin mit meinen Geschwistern mit meiner Mum mitgegangen, zu ihrem neuen Macker.

Ich habe nicht diese Kindheit erfahren dürfen , die man  sich eigntlich erwünscht bzw, wie man es aus intakten Familien kennt. Man hat sich nciht wirklich um uns gekümmert. Wir haben in den Tag hinein gelebt. Schule schwänzen, rauchen, lügen und andere div. Dinge gehörten zum Alltag.

MIt 17 endlich daheim ausgezogen. Es war alles andere als leicht, Azubi-Gehalt und damit Wohnung finanzieren und leben.

Mittlerweile bin ich 26, hab verdammt viel hinter mir, verdammt viel Scheiße aber auch einiges positive.

Wenn ich jetzt alles bis ins Detail beschreiben würde, wäre ich wahrscheinlich noch in 2 Wochen damit beschäftigt hier reinzuschreiben.

Ich denk das meiste wird sich nach und nach von selbst erklären.

Hier einige kurze Fact´s:

 

mit 19 hab ich mich geoutet, ich habe sehr lange mit mir gekämpft.. weil ich es selber nicht wahr haben wollte das ich "anders" bin. Nach und nach merkte ich jedoch das ich nicht "anders" bin sondern das schwul sein "GANZ NORMAL" ist. Mit meinem Outing hatte ich durchweg nur positive Erfahrungen gemacht, dadurch bereute ich es das ich mich nicht schon viel früher zu meinem "neuen Leben" bekannt habe.

Ich hatte falsche Freunde/ falsche Partner durch die ich auch auf die falsche Bahn geraten bin, ich will hier keinem die Schuld zuweisen, aber ich weiß nichtob ich OHNE diese Personen so wäre wie ich jetzt bin!

Ich hatte mit 22 Jahren einen Suizidversuch, danach war ich irgendwie glücklich das dieser gescheitert ist. ich war lange in psychologischer Behandlung. Hatte eine Zeitlang auch das Gefühl das es mir wieder erstaunlich gut geht. Ich merke aber immemmer häufiger das dies nicht der Fall ist. KLar jetzt werden die ein oder anderen sagen wieso lässt du dir dann nciht wieder helfen... Das ist nicht so einfach... ich hatte vor einem halben Jahr ( auf meine Bitte hin) eine Überweisung von meinem Hausarzt zum Psychologen. Die Sitzungen haben mir auch gut getan, nur werden von der Krankenkasse nur alle 2 Jahre die Kosten für eine psychologische Behandling übernommen. und da ich seit 2 Jahren in Privatinsolvenz bin, ist es für mich unmöglich die Kosten selber zu tragen.

So lebe ich grad von Tag zu Tag, raffe mich immer wieder mal auf, lenke mich mit arbeiten ab, jedoch ist dies auch kein Dauerzustand, weil ich merke im moment das auch Non-Stop Arbeiten keine hilfe ist. klar man denkt in der Zeit nicht an die Probleme und Sorgen, aber durch das viele arbeiten ist man irgendwann einfach nur noch kaputt, braucht eine auszeit und genau in dieer Auszeit wo man sich dann eigentlich vom arbeiten erholen sollte, kommen wieder alle Gedanken und Gefühle hoch...

Also was soll man tun??? irgendwie ist alles falsch... nichts macht es besser.... und so kommt man von einer Depriphase in die nächste.

Familie die mir Rückhalt gibt??? Fehlanzeige!!!

mein Dad ist gestorben, mit meiner Mum hab ich gar kein Kontakt mehr, mit einer meiner Schwestern noch ein bisschen. Oma & Opa gibts zwar auch, wir haben auch regelmäßig Kontakt, aber ich belaste garantiert meine Großeltern nicht mit meinen Problemen.

KLar ich könnt ich mit freunden darüber reden, aber ich kann und will das nicht! Es geht einfach nicht, ich hab es schon paar mal versucht.. aber es geht nicht..

Normal bekommt man den Halt von seinem Partner... das ist aber das nächste Thema das mich beschäftigt und teilweise auch runterzieht..

ich bin seit dem 01.01.2010 mit meinem Freund zusammen, anfangs lief alles perfekt, dann wurde streit zum alltag, nach 1 JAhr dachte ich mir, vielleicht kann ich unsere Beziehung retten wenn wir zusammen wohnen, somit ist das misstrauen und die eifersucht ja gar nciht so gegeben weil er ja non-stop sieht und mitbekommt was ich mach. Die ging 3 Monate gut, dann haben wir uns getrennt weil wir beide keine Zukunft mehr gesehen haben. wir haben uns nur noch angebrüllt wegen allem und jedem. Ich bin ausgezogen, wir hatten anfangs gar kein Kontakt, dann immer mal wieder so sporadisch. es wurde immer mehr, und dann kam der Tag an dem wir uns wieder gesehen hatten. es war wieder da... dieses Gefühl wie bei unserem kennenlernen, ich war verwirrt...  hab viel nachgedacht...

Und wir sind wieder zusammengekommen, wir waren beide sehr glücklich darüber, anfangs lief wieder alles perfekt, und nun...??? ich merke von Tag zu Tag das wir immer tiefer in unser altes "schema" fallen. Unaufhaltsam...

Wir haben auch schon drüber gesprochen, geloben jedesmal beide Besserung, das hält dann 1-2 Tage ud dann gehts wieder von vorne los. Er kontrolliert mich, trau mir kein Stück, engt mich ein.. hab auch schon mehrmals zu ihm gesagt das ich meinen Freiraum brauch und ich es nicht brauchen kann wenn er 20 mal am Tag anruft, nur zum überprüfen wo ich bin und was ich mach!

Ich weiß nicht was ich machen soll???!!

 

:-(

Naja ich geh jetzt mal schlafen...

 

 

 

 


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